Es muss leichter werden…

„Wenn es  BESSER  werden soll – dann muss es  LEICHTER  werden!“

 

 

Diese Forderung des Mental und Sporttrainers Thomas Baschab hallt bei mir nach, auch noch Wochen nach einem sehr spannenden Kurzseminar zum Thema: „Nutze Dein Potenzial!
Und irgendwie begleitet mich das seitdem, weshalb ich nun auch drüber schreiben muss. Und man glaubt es kaum. Das fällt mir …leicht! Nun auch um 1 Uhr in der Nacht. Denn ich habe schon diese ganzen letzten Wochen darüber nachgedacht wie es denn sein würde, wenn ich das nun auch mache. Es würde nicht schwer sein. Nein, es würde mir regelrecht aus der Tastatur nur so herausklickern und es würde mir sogar Spaß machen.

Warum machen wir es uns zumeist selbst so schwer? Immer wollen wir alles besser, genauer, perfekter machen und dabei wird es dann meisten verkrampft, gestelzt und verzwurbelt.  Meist immer dann wenn wir es mit allem unseren Intellekt, Erfahrung und Wissen ganz richtig machen wollen, genau dann versteht uns keiner mehr. Also  – müssen die Dinge wieder einfach, kurz, direkt werden.

Diesen Maßstab kann man nicht nur im persönlichen, sondern auch im beruflichen Bereich anlegen. Ganz hervorragend sogar in unserer Branche der Bits und Bytes, der 0en und 1en, der “geheimen” Maschinen- und Programmiersprachen. Hier war doch sehr lange die vorherrschende Meinung, das alles was leicht und klar ist, wie seinerseits schon das Betriebssystem GEM von Digital Research oder auch der Mac in seinen frühen Jahren, doch nur „Spielzeug“ für Laien und vielleicht ein paar Kreative sei und in gar keinem Fall wirklich ernst genommen werden könnte.

Auch heute noch inszeniert sich die IT ja gerne als eine Art Geheimcodex einiger Topexperten, eingefleischter Programmierer, humorlos-sachlicher Analysten und verwirrt-genialer Nerds. Und erst dann, wenn es ein Rechenzentrum mit richtig vielen ratternden Servern, tosenden Gebläsen, blinkenden LEDs und verzwickten Kabelschächten gibt, ja dann ist IT wirklich substanziell und ernstzunehmend.

Oder auch nicht…es tut sich was. Auf einmal wird aus dem schweren Servermonstrum ein sehr handliches Rag – manchmal nur noch eine leistungsfähige Workstation oder Laptop. Der ganze Kabel-Salat verkriecht sich verschämt hinter einem Berg aus alten Röhrenmonitoren und ist kaum mehr zu sehen. Ja im Extremfall ist der ehemalige Serverraum nun eine Relax-Lounge mit groovigen Beats, Fitness-Drinks, Massage-Liegen und beruhigenden gutdosierten Lichtanimationen für gestresste Mitarbeiter und Manager. Das ganze Hardware-Zeugs steht nicht mal mehr im Keller oder sonst wo – sondern ist … ganz verschwunden.

Irgendwo da draußen in der Cloud sind die Kisten nun, mitsamt den Kabeln, Lüftern und Spezialisten. Diese Cloud verstehen wir zwar auch nicht ganz und ganz geheuer ist es uns auch nicht, was da wohl so alles passiert mit unseren Daten und Informationen. Aber es ist erst einmal aufgeräumt. „Simplify your life“ – wir müssen uns nicht mehr drum kümmern und die, die da oben wie der Aloisius auf den Wolken sitzen werden schon wissen wie das alles geht.  Also, macht die Cloud die Dinge … leichter, viel leichter. Schwere Serverfarmen schweben virtuell auf Wolke 7 und unsere ehemaligen Mega-Datenbanken werden zu fliegenden sich dynamisch organisierenden Vogelschwärmen in den endlosen Weiten des www.

Alles wird leicht. Alles wird gut. Vielleicht auch besser.
Thomas Baschab hat Recht!

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TCA Consulting Partner Targeting-Concepts-Activation Marketing and Management Consultants http://www.tca-consulting.de
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